Corinna Bayer, Pierre Ederer und Anna-Lena Höcherl von der Judo-Abteilung des TSV Tauberbischofsheim kämpfen in der 1. Judobundesliga 2026 mit Zweitstartrecht
Wenn es am kommenden Wochenende wieder „Hajime“ heißt in der 1. Judo-Bundesliga der Frauen und Männer, dann sind wiederum die drei derzeit erfolgreichsten Athleten von der Judoabteilung des TSV 1863 Tauberbischofsheim mit von der Partie. Und zwar Corinna Bayer und Pierre Ederer beide für den JSV Speyer sowie Anna-Lena Höcherl für die SG Eltmann.
Die TSVler haben aufgrund von sehr guten Platzierungen in den zurückliegenden Jahren national als auch international auf sich aufmerksam gemacht. Da der Heimverein keine Mannschaft stellen kann, besteht nach dem Regelwerk des Deutschen Judo-Bundes die Möglichkeit für Kämpfer und Kämpferinnen mit Zweitstartrecht für einen anderen Verein hochklassig anzutreten.
Pierre Ederer ist der erste männliche TSV-Kämpfer, der die Möglichkeit hat in der höchsten Bundesliga an den Start zu gehen. Seine sportlichen Leistungen sind hervorragend und somit hoffen auch die Verantwortlichen des JSV Speyer mit ihm ein Wörtchen mitreden zu können, wenn es um den Meisterschaftstitel geht. Die 1. Judobundesliga Männer ist in Nord und Süd aufgeteilt. Der JSV Speyer, Gruppe Süd, hat es in der Vorrunde mit dem TSV Abensberg, Budo-Club Karlsruhe, Judo-Club Leipzig, 1.JC Samurai Offenbach und dem Judo-Club Rüsselsheim zu tun.
Corinna Bayer wird abermals für den Deutschen Vize-Mannschaftsmeister der Frauen von 2025 dem JSC Speyer an den Start gehen. Der JSV Speyer kämpft in der Vorrunde in der Gruppe Süd-West. Gegner sind Sport-Union Annen, JC 66 Bottrop, TSV Hertha Walheim und Judo Club Wiesbaden.
Anna-Lena Höcherl hat abermals das Angebot wahrgenommen für die SG Eltmann in der 1. Bundeslage der Frauen zu starten. Als zweifache Süddeutsche Meisterein in 2025 ist sie natürlich sehr gefragt. Die 1. Bundesliga Frauen ist unterteilt in drei Gruppen und zwar in Nord-West, Süd-West und in Süd-Ost. Mit jeweils sechs Mannschaften. Die SG Eltmann trifft zunächst in der Vorrunde auf den TSV Altenfurt, TSG Backnang (amtierender Deutscher Meister), SC Gröbenzell, Budo-Club Karlsruhe und den VFL Sindelfingen.
Natürlich werden die Tauberbischofsheimer Judoka ihre TSV-Bundesligaathleten nicht im Stich lassen und diese bei jeder Gelegenheit bei den Heimkämpfen lautstark unterstützen.
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